Vortrag: PTBS – Posttraumatische Belastungsstörungen

23.10.2019

Einschneidende Ereignisse führen bei vielen Menschen zu posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Darunter versteht man eine verzögerte und langanhaltende, starke Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation mit einer außergewöhnlichen Bedrohung, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde.

Auf Einladung des Förderverein Patientenforum im Städtischen Krankenhaus Pirmasens e.V. referiert die Psychologin Kizil-Yildiz Tekdemir, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Städtischen Krankenhaus Pirmasens, am Mittwoch, 30. Oktober 2019, um 18.00 Uhr zum Thema „PTBS - Posttraumatische Belastungsstörungen“. Die Veranstaltung im Konferenzraum im 1.UG des Städtischen Krankenhauses Pirmasens kann wie immer kostenfrei besucht werden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an ihren Vortrag steht Frau Tekdemir gerne für Fragen zur Verfügung.

Das Leben bringt Herausforderungen mit sich, denen wir in der Regel gut gewachsen sind. In manchen Fällen jedoch können die Betroffenen bestimmte Erlebnisse im privaten, beruflichen oder dienstlichen Umfeld nicht wie gewohnt bewältigen. Dies kann zum Beispiel durch die Heftigkeit des plötzlichen Ereignisses oder dessen dramatische Form bedingt sein. Ist diese Bewältigung nicht möglich, kommt es zu einer posttraumatischen Belastungsstörung. Für PTBS gibt es verschiedene Auslöser und Risikofaktoren. Diesen seelischen Folgen kann man oft nur mit ärztlicher und psychologischer Unterstützung, Begleitung und Behandlung begegnen. Es ist wichtig, die Symptome ernst zu nehmen und sich Hilfe zu suchen. Der Vortrag erläutert, welche Maßnahmen von Seiten der Patienten und Angehörigen getroffen werden sollten und welche Behandlungsschritte in professionelle Hände gehören.