Mehr Lebensqualität für Arthrosepatienten

6.3.2018

Der Mensch ist dazu geschaffen, aufrecht zu gehen – dafür sorgt unser einzigartiger Körperbau. Besonderen Anteil am effektiven Gang hat dabei das Kniegelenk. In unserer modernen Gesellschaft allerdings "rostet" das auf regelmäßige Bewegung eingerichtete Gelenk gern mal ein oder es wird überlastet. Und schließlich nagt der Zahn der Zeit an den Gelenken.

In Deutschland findet man inzwischen bei jedem zweiten Menschen zwischen 30 und 50 Jahren abgenutzte Knie, von den über 70-Jährigen hat sogar fast jeder eine sogenannte Arthrose. Für die Betroffenen ist eine fortgeschrittene Arthrose meist sehr schmerzhaft und macht viele Bewegungen oft unmöglich. Auch Schmerzmittel und Bewegungstherapie können die Krankheit nur aufhalten. Häufig bleibt daher nur der Austausch des Gelenks, um die Mobilität zurückzubringen. In Deutschland ist das Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks inzwischen zur Routine geworden. Auch die Prothesen haben sich immer weiter verbessert. Im Ergebnis erfahren viele Patienten nach einer Operation eine deutliche Steigerung ihrer Lebensqualität.

"Ein künstliches Kniegelenk ist nicht das Ende, sondern ein neuer Anfang", bringt es Dr. med. Tobias Keßler, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie im Städtischen Krankenhaus Pirmasens sowie Leiter des zertifizierten EndoProthetikZentrums, auf den Punkt – hier werden die hohen Qualitätsstandards sichergestellt, um die Patienten optimal zu versorgen. Vor diesem Hintergrund referiert er auf Einladung des Fördervereins Patientenforum im Städtischen Krankenhaus Pirmasens e.V. am Mittwoch, 14. März 2018, zum Thema "Knieprothesen - Verbesserung der Lebensqualität beim Arthrosepatienten". Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Konferenzraum im 1. Untergeschoss des Städtischen Krankenhauses Pirmasens statt.

Der Eintritt zum Vortrag von Dr. Keßler ist frei, zudem steht er im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.