Westpfalzküken unterstützen Pirmasenser Kinderklinik mit Videolaryngoskop

21.8.2018

Das Städtische Krankenhaus Pirmasens ist als perinataler Schwerpunkt anerkannt.  Das bedeutet, dass in der Frauenklinik Risikoschwangerschaften wie beispielsweise Mehrlinge und in der Kinderklinik Risikoneugeborene, insbesondere Frühgeborene, regelmäßig entbunden bzw. behandelt werden.

Gerade unreife Neugeborene zeigen infolge der Lungenunreife des Öfteren Atemprobleme. Deshalb bedarf es in solchen Fällen einer Atemunterstützung oder gar einer künstlichen Beatmung. Um ein Kind künstlich beatmen zu können, müssen die Kinder vorher intubiert werden. Das bedeutet, dass ein Schlauch über die Nase oder den Mund bis in die Luftröhre geschoben werden muss. Um diese nicht immer ganz leichte Prozedur zu vereinfachen und zu beschleunigen, unterstützen die „Westpfalzküken“, der Förderverein der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, die Kinderklinik durch den Kauf eines Videolaryngoskops. Mit diesem sehr modernen Gerät kann man unter verbesserter Sicht auf einem Monitor den Tubus präzise platzieren, damit den Notfall schnell beherrschen und die Kindsbelastung auf ein Minimum reduzieren. Außerdem bietet das Videolaryngoskop die Möglichkeit, jüngeren Kollegen die Technik besser zu vermitteln – dies optimiert zugleich auch die Ausbildung der Assistenzärzte.

Das Bild zeigt, wie unter Anleitung von Oberarzt Peter Weiss mit dem Videolaryngoskop eine Intubation an einer Puppe praktiziert wird; zu sehen sind Schülerin Katrin Winnwa, Assistenzärztin Lilla Laszlo, Praktikantin Katharina Dauenhauer und Oberarzt Peter Weiss (v.l.n.r.).