Meniskus-OP – pro und contra

9.1.2018

Meniskus, Außen-, Innen- und Kreuzbänder – viele Strukturen sichern die Beweglichkeit und Stabilität des Knies. Die Meniskusverletzung und ein Kreuzbandriss sind die häufigsten Verletzungen des Kniegelenkes und gehören damit auch zu den häufigsten Ursachen für Kniegelenksbeschwerden. Durch einen Riss des vorderen Kreuzbandes wird das Knie instabil. Ist die Instabilität nur mäßig stark, kann ein Riss des Kreuzbandes unter Umständen viele Jahre unerkannt bleiben und zunächst keine Beschwerden machen. In der weiteren Folge kommt es oft zu einem Meniskusriss oder Knorpelschaden. Hieraus entwickelt sich dann im Laufe von Jahren ein schwerer Kniegelenkverschleiß, eine Arthrose. In etwa 40 Prozent der Fälle tritt ein akuter Meniskusriss in Kombination mit einem vorderen Kreuzbandriss auf. Die richtige Versorgung dieser Kombinationsverletzung ist entscheidend für die sportliche Zukunft des verletzten Patienten.

Unter welchen Umständen operiert werden sollte, beleuchtet der Vortrag "Meniskus und vorderes Kreuzband – wann operieren, wann nicht?" am Mittwoch, 17. Januar 2018, um 18 Uhr im Konferenzraum im 1. Untergeschoss des Städtischen Krankenhauses Pirmasens. Auf Einladung des Förderverein Patientenforum im Städtischen Krankenhaus Pirmasens referiert Dejan Ramusovic, Oberarzt in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie im Städtischen Krankenhaus Pirmasens. Er steht im Anschluss auch gerne für Fragen zur Verfügung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist wie immer frei.