Orthopädisches Zentrum

Das Orthopädische Zentrum in Rodalben verfügt über 65 Betten. Pro Jahr werden rund 2.000 Patienten – aus einem Umkreis von mehr als 200 Kilometern – stationär konservativ und operativ behandelt, hinzu kommen bis zu 400 ambulante Operationen.

Das interdisziplinäre Ärzte- und Pflegeteam versorgt alle Verschleißerkrankungen und Verletzungen des Haltungs- und Bewegungsapparates, die eine konservative oder operative Behandlung benötigen – bis auf wenige Ausnahmen, wie z. B. schwerstverletzte Patienten.

Für Schmerzpatienten besteht in der konservativen Orthopädie das Angebot einer Komplexbehandlung, die Schmerztherapie, Krankengymnastik, psychologische Betreuung und mehr beinhaltet.

Ziel aller orthopädischen und unfallchirurgischen Maßnahmen – operativ wie konservativ – ist der Erhalt oder die Wiedererlangung der Funktion des Haltungs- und Bewegungsapparates.

Erkrankungen dieser Art führen bei vielen Patienten zu Beschwerden an Gelenken und Rücken im Alltag, Beruf oder Sport. Akute Schmerzzustände können bei unzureichender Behandlung in einen chronischen Zustand übergehen. Die Erkrankungen des Muskelskelettsystems stehen weit oben in allen Krankenstatistiken. Dabei sind unterschiedlichste Patientengruppen betroffen: Kleinkinder, Sportler, Zivilisationsgeschädigte oder alte Menschen. Oft kann nur eine Operation die Beschwerden beseitigen oder lindern. Häufig führen aber auch konservative Methoden zur Linderung und Genesung.

Bei Verletzungen des Muskelskelettsystems wird stets dessen optimale Wiederherstellung angestrebt – entweder auf konservativem oder operativem Weg. In Rodalben steht ein Team aus hochqualifizierten und erfahrenen Ärzten und Pflegefachkräften bereit, damit Patienten ihre Beweglichkeit wieder zurückgewinnen.

Operative Orthopädie und Unfallchirurgie

  • Arthrose des Kniegelenks (Gonarthrose)
  • Arthrose des Hüftgelenks (Coxarthrose)
  • Kapsel-/Bandverletzung des Knie-, Schulter- und Sprunggelenks
  • Deformitäten (Achs- und Drehfehler) der Extremitäten
  • Knochenbrüche
  • Bandscheibenvorfälle

 

Konservative Orthopädie

  • akute und chronische Schmerzerkrankung am Bewegungsorgan
  • Wirbelsäulen- und Bandscheibenleiden an der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule bzw. Beckenregion
  • Verschleißerkrankung (Arthrose) an Gelenken (Hüfte, Knie, Schulter usw.)
  • Osteoporose
  • Knochenbrüche
  • Behandlungen nach Operationen

In Rodalben wird das gesamte Spektrum der operativen Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Ausnahme der Versorgung schwerstverletzter (polytraumatisierter) Patienten sowie von Verletzungen der Wirbelsäule angeboten.

Außerdem behandelt das Team alle Sportverletzungen. Arthroskopische Eingriffe an den Gelenken bilden einen wichtigen Teil des medizinischen Spektrums.

Vorgenommen werden auch eine Vielzahl an Korrekturen von Achsabweichungen und Drehfehlern der Beine. Hinzu kommen eine moderne Knorpelchirurgie und die Durchführung von Korrekturen bei Vorfußdeformitäten sowie mikrochirurgischen Bandscheibenoperationen.

Chefarzt Bassam Qasem ist von den gesetzlichen Unfallversicherungen (Berufsgenossenschaften) für die Behandlung von Patienten nach Arbeits-, Schul-, Kindergarten- und Wegeunfällen als Durchgangsarzt (D-Arzt) zugelassen. In seiner Funktion steuert er das gesamte Heilverfahren von der Erstversorgung über die Rehabilitation bis hin zur Festlegung von Entschädigungsleistungen.

Für die Gelenkersatz-, Korrektur- und Austauschoperationen steht eine eigene Knochenbank zur Verfügung.

Seit 2016 ist die Klinik als Endoprothetikzentrum (EPZ) zertifiziert – eine Auszeichnung für hohe Qualitätsstandards in Bezug auf die Implantation von Kunstgelenken.

Außerdem besteht eine Mitgliedschaft im „Barbarossa Traumanetzwerk“. Dies garantiert eine hohe Qualität bei der Versorgung von Verletzungen auch durch einen regen Fachaustausch.

  • Der Einbau von künstlichen Hüftgelenken erfolgt wann immer möglich – minimalinvasiv als gewebeschonende Technik. Je nach Alter des Patienten und Güte des Knochens werden Kurzschaftprothesen, geradschaftige zementfreie Schaftprothesen und zementierte Schaftprothesen implantiert. Bei Primäroperationen kommen in der Regel zementfreie Press-Fit-Pfannen und Schraubpfannen zum Einsatz.
  • große Erfahrungen mit modularen Prothesensystemen für Knie- und Hüftgelenke im Rahmen der Wechseloperationen von Endoprothesen inklusive Defektauffüllung von Spenderknochen aus der eigenen Knochenbank
  • Je nach Situation werden Teil- und Vollprothesen der Kniegelenke individuell angefertigt und unter Benutzung eines individuellen Implantationssystems exakt implantiert.
  • sehr hohes Know-how bei arthroskopischen Operationen, z. B. beim Kreuzbandersatz und der Stabilisierung nach Schulterluxationen
  • weitreichende Erfahrungen in der operativen Korrektur von Achsabweichungen und Drehfehlern im Ober- und Unterschenkelbereich
  • breites Spektrum im Zusammenhang mit der Behandlung von Knorpelschäden

Die Konservative Orthopädie und Spezielle Schmerztherapie beschäftigt sich mit der Diagnostik und Therapie von Funktionsstörungen und Schmerzzuständen am Bewegungsapparat. Akute und chronische Rücken- und Gelenkbeschwerden führen bei vielen Patienten zu massiven Beeinträchtigungen im Alltag und im Beruf. Akute Schmerzzustände können bei unzureichender Behandlung in einen chronischen Schmerz übergehen und erhöhen dadurch den Leidensdruck.

Die Kooperation eines interdisziplinären Therapeutenteams, das mit unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten auf die Bedürfnisse jedes Patienten eingeht, ist ein Hauptelement des Therapiekonzepts. Für jeden Patienten wird nach eingehender Diagnostik ein persönlicher Therapieplan erstellt und im Verlauf der Behandlung an aktuelle Gegebenheiten angepasst.

Den Schwerpunkt der Arbeit bilden die manualmedizinischen und physiotherapeutischen Methoden und Verfahren unter Einsatz modernster Diagnostik- und Therapiegeräte.

Die manuelle Medizin ist eine gelenkschonende und risikoarme Behandlungsmethode, die durch bestimmte Handgriff-Techniken Erkrankungen des Bewegungssystems bessern oder beseitigen kann. Moderne Verfahren wie gezielte Infiltrationstherapien an der Wirbelsäule und den Gelenken unter Einsatz bildgebender Kontrolle, Neuraltherapie, Stoßwellentherapie, Akupunktur und komplementärmedizinische Verfahren gehören zu den ärztlichen Behandlungsmaßnahmen.

Multimodaler Ansatz

Hierzu gehören unterschiedliche Therapieansätze:

  • Interdisziplinäres Therapeuten-Team
    Ärzte, Krankenpfleger, Physiotherapeuten, Psychologen und Sozialarbeiter gehören zu dem qualifizierten Team, das sich um die Probleme der Patienten bemüht.
  • Medikamentöse Therapie
    mit Analgetika, Co-Analgetika, Komplementärmedizin
  • Krankengymnastik, physikalische Therapie, Manuelle Medizin, Medizinische Trainingslehre
    Balneotherapie, Elektrotherapie, Entspannungstechniken
  • Interventionelle Therapie-Methoden mit Injektionen an Gelenken, Wirbelsäule und Nervenbahnen unter bildgebender Kontrolle
    Manuelle Medizin/Chirotherapie zur Beseitigung von Blockaden und Funktionsstörungen am Bewegungsapparat
    Stoßwellen-Therapie zur Behandlung 
von Muskelverspannungen/Triggerpunkten und Sehnenerkrankungen/Tendinopathien
  • Komplementärmedizin, Regulationsmedizin und Naturheilverfahren als wichtige ergänzende Therapieverfahren mit oft großer Wirkung und geringen Nebenwirkungen
    Neuraltherapie
    Akupunktur/Ohrakupunktur   
    Magnetfeldtherapie
    CO2-Therapie
    Osteopathie

Damit Ihr Körper wieder schmerzfrei funktioniert

Mit der Physiotherapie werden gezielt physiologische Funktionsstörungen behandelt. Die Behandlung richtet sich nach den individuellen Funktions- und Aktivitätseinschränkungen und Beschwerden des Patienten. Die Behandlung zielt auf den (Wieder-) Aufbau körperlicher Funktionen, also Verbesserung und Erhaltung von Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination und der Förderung von Stoffwechsel und Durchblutung. Ziel ist die Wiederherstellung der Gesundheit und die Schmerzfreiheit des Patienten. Darüber hinaus soll beim Patienten ein besseres Verständnis für den eigenen Körper und seine Funktionen geschaffen werden.

Die Behandlung wird auf Grundlage der ärztlichen Diagnose und Verordnung ausgewählt. Wir bieten alle Standardbehandlungen im physiotherapeutischen Bereich an und arbeiten mit den anerkannten und allgemein angewandten Methoden der Physiotherapie. Dabei werden die aktiven Formen der Krankengymnastik auch durch physikalische Anwendungen wie Wärme, Licht, Elektrik oder Wasser ergänzt.

Unsere Leistungen

  • Bewegungstherapie
  • Krankengymnastik
  • Manuelle Therapie
  • Massagen
  • Reflexzonentherapie
  • Schlingentischbehandlung
  • Rückenschule
  • Extensionstherapie
  • PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation)
  • Elektrotherapie
  • Wärmeanwendungen (Rotlicht, Fango)
  • Kälteanwendungen
  • Lymphdrainage
  • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson
  • Hydro-Jet
  • Medizinische Trainingstherapie

Operative Orthopädie und Unfallchirurgie

Chefarzt Bassam Qasem
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Unfallchirurgie, Zugelassener Arzt der Berufsgenossenschaft, Notfallmedizin

 

 
Oberarzt Abedelhay Modallal


Konservative Orthopädie und spezielle Schmerztherapie

Chefarzt Dr. med. Viktor Schuppe
Leiter der Abteilung für Konservative Orthopädie und Spezielle Schmerztherapie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmediziner mit Befähigung für Chirotherapie, Osteopathie, Physikalische Therapie und Akupunktur, Ärztlicher Leiter



Oberärztin Stefanie Durawa
Funktionsoberarzt Shkelzen Ferizi

Meine Fragen an die Ärzte des orthopädischen Zentrums Rodalben

Chefarzt:
Bassam Qasem

Telefon:
06331/251-189
vzoa@kh-pirmasens.de


Chefarzt:
Dr. med. Viktor Schuppe

Telefon:
06331/251-280
vzok@kh-pirmasens.de

Kontakt ins orthopädische Zentrum Rodalben

Sekretariat:
Christiane Schellenbaum

Telefon:
06331/251-189
Telefax:
06331/251-197
vzoa@kh-pirmasens.de

Sekretariat:
Karin Schmitt


Telefon:
06331/251-280
vzok@kh-pirmasens.de


Sekretariat:
Birgit Käfer


Telefon:
06331/251-280
vzok@kh-pirmasens.de

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