Städtisches Krankenhaus Pirmasens informiert betroffene Patientinnen und Patienten nach Datenschutzvorfall bei ehemaligem Dienstleister

Pirmasens, 1. Juni 2026. Das Städtische Krankenhaus Pirmasens wird die von einem Datenschutzvorfall bei einem ehemaligen Dienstleister betroffenen Patientinnen und Patienten eigenständig informieren. Nach heutigen Erkenntnissen sind bis zu 1.488 Patientinnen und Patienten betroffen.

Wir setzten alles daran, die Betroffenen schnellstmöglich und umfassend über den Vorfall zu informieren. Aus diesem Grund wurde entschieden, die Benachrichtigung nicht über den betroffenen Dienstleister, sondern direkt durch das Krankenhaus vorzunehmen. Die schriftliche Information aller betroffenen Personen soll bis spätestens 12. Juni 2026 abgeschlossen sein.

Das Städtische Krankenhaus Pirmasens steht weiterhin in engem Austausch mit dem betroffenen Dienstleister, kann jedoch keine Stellungnahmen in dessen Namen abgeben. Zugleich weist das Krankenhaus darauf hin, dass bereits seit mehreren Jahren keine Geschäftsbeziehungen mehr zu diesem Dienstleister bestehen.

Nach aktuellem Kenntnisstand waren die IT-Systeme des Krankenhauses Pirmasens zu keinem Zeitpunkt von dem Vorfall betroffen. Dennoch nehmen wir das Ereignis zum Anlass, erneut auf die hohe Bedeutung von Datenschutz und Informationssicherheit aufmerksam zu machen.

„Patientinnen- und Patientendaten sind ein höchst schützenswertes Gut. Der Schutz dieser sensiblen Informationen hat für uns höchste Priorität. Vorfälle dieser Art und die damit verbundenen Anforderungen an die IT-Sicherheit nehmen wir sehr ernst“, betont die Krankenhausleitung.

Wir werden die betroffenen Personen transparent über die bekannten Sachverhalte informieren und stehen für Rückfragen zur Verfügung.

 

Ergänzendes zum Städtischen Krankenhaus Pirmasens

Als regionales Akutkrankenhaus versorgt das im Jahr 1988 erbaute Städtische Krankenhaus Pirmasens die Patienten der Stadt  Pirmasens, der umgebenden Südwestpfalz und des Saarpfalz-Kreises. Durch die Fusion mit dem St. Elisabeth Krankenhaus Rodalben, mit Wirkung zum 1. Januar 2022, erhält die Städtisches Krankenhaus Pirmasens gGmbH die Einstufung zum Schwerpunktversorger.

Zum Leistungsspektrum am „Standort Pirmasens“ gehören die Innere Medizin (Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie sowie Kardiologie), Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Plastische und Handchirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Urologie und Kinderurologie, Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin und Schmerztherapie sowie Radiologie. Darüber hinaus befasst sich ein zertifiziertes Krebszentrum mit der Vorsorge, Diagnose und Therapie von Brustkrebserkrankungen. Die Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie ist als Regionales Traumazentrum des TraumaNetzwerkes Saar-(Lor)-Lux-Westpfalz zertifiziert und sichert die Behandlung schwer verletzter Patienten auf höchstem Niveau; als EndoCert-zertifiziertes EndoProthetikZentrum ist sie zudem Mitglied im Endoprothesenregister Deutschland (EPRD). Zudem verfügt der „Standort Pirmasens“ über ein Darm-, Diabetes- und ein Schilddrüsenzentrum sowie das Beckenboden-Zentrum Südwestpfalz.

Der „Standort Rodalben“ verfügt über die Fachabteilungen Innere Medizin und interdisziplinäre Intensivmedizin, Operative Orthopädie und Unfallchirurgie (ebenfalls als Endoprothetik-Zentrum zertifiziert), Konservative Orthopädie und Spezielle Schmerztherapie sowie Anästhesie.

Die Tochtergesellschaft „MVZ Städtisches Krankenhaus Pirmasens gGmbH“ betreibt ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) mit Fachpraxen für Urologie, Gynäkologie (Pirmasens und Zweibrücken), Chirurgie (Pirmasens und Rodalben) und Kinderheilkunde (Pirmasens und Dahn).

Zusammen beschäftigen beide Standorte mehr als 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügen über insgesamt 574 Betten/tagesklinische Plätze. Weitere Informationen unter https://kh-pirmasens.de.
 

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