Klinik für Innere Medizin und interdisziplinäre Intensivmedizin

Das Grußwort des Chefarztes ist schon bald verfügbar.

In der Klinik für Innere Medizin und interdisziplinäre Intensivmedizin werden Erkrankungen aus allen Bereichen der inneren Medizin stationär behandelt.

Der medizinischen Abteilung angegliedert ist die moderne Röntgenabteilung mit zwei Untersuchungs- und Durchleuchtungsplätzen. Die radiologische Fachpraxis Dr. Kubale et al. führt einen Computertomographen.

In der medizinischen Endoskopieabteilung stehen zwei Untersuchungsplätze und eine Endoskopwiederaufbereitungsanlage nach neuestem hygienischem Standard zur Verfügung.

Angeboten werden diagnostische und therapeutische Leistungen in den Bereichen Gastroenterologie, Kardiologie, Lungenheilkunde, Onkologie, Diabetologie und Endokrinologie sowie Intensivmedizin.

  • Abdomensonographie
  • Farbduplexsonographie
  • Kontrastmittelsonographie
  • Endosonographie
  • sonographisch gesteuerte Organpunktion und percutané Drainage
  • zwei Videoendoskopieplätze für
    • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie einschließlich Bougierung und Stenting

    • Implantation von PEG- und PEJ-Sonden
  • Endoskopische Blutstillung einschließlich Gummibandligatur
  • Argonplasmakoagulation
  • Entfernung kleinerer Tumore im Magen, Dünndarm und Duodenum
  • Ileo-Coloskopie, einschließlich endoskopischer Polypektomie und Blutstillung
  • endoskopische Mucosaresektion
  • Intestinoskopie (in Zusammenarbeit mit der chirurgischen Abteilung)
  • ERCP einschließlich endoskopischer Papillotomie und Endoprotetik
  • PTCD

Endoskopie / Sonographie

Die völlig neu konzipierte medizinische Fachabteilung der Endoskopie steht mit zwei modernen Untersuchungsplätzen und einer hochmodernen Endoskop-Wiederaufbereitungsanlage nach neuestem hygienischen Standard der interdisziplinären Behandlung der Patienten zur Verfügung. Speziell geschultes Personal betreut die Patienten während der Behandlung und steht bei Fragen immer hilfsbereit an ihrer Seite.

In der Abteilung Endoskopie (Spiegelung) werden – ohne große chirurgische Eingriffe – Untersuchungen von Körperhöhlen und Hohlorganen durch ein Endoskop durchgeführt. In der Endoskopie wird das Innere des Magen-Darm-Traktes betrachtet mithilfe eines Endoskops, das man sich als biegsamen Gummischlauch mit Beleuchtung und Kamera vorstellen kann. Durch diese Untersuchung kann der Arzt Krankheiten erkennen und sie gegebenenfalls gleich behandeln. Auch können auf diesem Wege Gewebeproben entnommen werden.

Zur Abteilung gehört auch die Sonographie (Ultraschall), bei der Bilder der Bauchorgane mittels Ultraschallwellen erzeugt werden. Dieses Verfahren dient ebenfalls der Diagnose von Erkrankungen.

Das Team führt in der Abteilung Endoskopie für ambulante und stationäre Patienten sowohl diagnostische als auch therapeutische Eingriffe durch.

Zur Qualitätssicherung arbeitet die Endoskopie nach Standards, die international gebräuchlichen Qualitätsebenen zugrunde liegen und mit Hilfe der Richtlinien des DBfK (Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe) erarbeitet wurden.

Die Aufbereitung der Endoskope richtet sich nach dem Desinfektionsplan des Hauses, der den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts unterliegt.

Leistungsspektrum

  • Koloskopien
  • Gastroskopien
  • Bronchoskopien
  • TEE (Herzultraschall mittels Endoskop über die Speiseröhre)
  • Punktionen
  • Sonographien
  • ERCP und PTCD (Darstellung des Gallengangs und der Bauchspeicheldrüsenorgane)
  • EKG in Ruhe, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG
  • 24-Stunden-Blutdruckmessung
  • transthorakale und transösophageale (Multiplaner) Farbdoppler-
  • Echocardiographie
  • Farbduplexsonographie arterieller und venöser Gefäße
  • Pericardpunktionen und Drainage
  • Implantationen von 1- und 2-Kammer-Schrittmacher
  • Schrittmacherambulanz
  • Lysetherapie bei Myocardinfarkt, Lungenembolie
  • medikamentöse und elektrische Cardioversion von tachycarden Herzrhythmusstörungen
  • Lungenfunktionsprüfung
  • flexible Bronchoskopie incl. BAL und transbronchiale Biopsie
  • sonographisch gesteuerte Thoraxpunktionen, Thoraxdrainagen, Pleurodese
  • Schlafapnoescreening
  • Chemotherapie gastroenterologischer Tumore
  • gezielte Punktion malignitätsverdächtiger Prozesse
  • Knochenmarkspunktion
  • palliativmedizinische Betreuung, Schmerztherapie
  • Betreuung aller Patienten mit Diabetes die im Hause stationär betreut werden von einem Diabetologen nach den Richtlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft
  • interdisziplinäre Fußstation in Kooperation mit der chirurgischen Abteilung unter Leitung des Diabetologen
  • Diabetikerschulung
  • Ernährungsberatung
  • Sonographie und gezielte Punktion der Schilddrüse
  • endokrinologische Labordiagnostik (in Zusammenarbeit mit Speziallaboratorien)
  • fachärztliche nephrologische Mitbetreuung aller Patienten mit Nierenerkrankungen
  • Farb-Duplex-Sonographie der Nieren und Nierenblutgefäße
  • gezielte ultraschallgesteuerte Nierenbiopsie zur Diagnostik
  • akute Dialysebehandlungen auf der Intensivstation 
und/oder Einleitung einer notwendigen Dialysetherapie
  • sieben Betten auf der interdisziplinären Intensivstation
  • 24-Stunden-Betreuung durch den internistischen Arzt
  • radiologische und gastroenterologische Notfalldiagnostik

  • Notfalldialysetherapie und Hämofiltration
  • Notfalllysetherapie
  • Notfallschrittmachertherapie
  • alle gängigen invasiven und nichtinvasiven Beatmungsformen
  • invasive Herz-Kreislaufüberwachung

Die Palliativstation wurde 2016 eingeweiht. Sie verfügt über vier bis sechs Betten (zwei Einzel- und zwei Doppelzimmer) sowie eine Küche und einen Aufenthaltsraum für Patienten und Angehörige.

Leistungen:

  • eine wirksame Schmerztherapie
  • eine individuelle Krankenpflege durch palliativmedizin-geschulte Mitarbeiter
  • die Linderung anderer körperlicher Beschwerden wie Atemnot, Übelkeit, Erbrechen
  • ganzheitliche Behandlung auch psychischer Nöte wie Angst, Depressionen und psychosoziale Hilfe für Patient und Angehörige
  • Beistand bei sozialen Problemen wie Isolation, Einsamkeit Ausgrenzung
  • persönliche Beratung, Begleitung und Gespräche als wertvolle Hilfen für den Umgang mit der Erkrankung
  • Beachtung spiritueller Fragen und Trauerbegleitung
  • Seelsorge

Das 2015 eröffnete Schlaflabor verfügt über vier Überwachungsplätze. Die Klinik bietet betroffenen Patienten die Möglichkeit, alle bekannten Schlafstörungen zu diagnostizieren und danach das optimale Therapieverfahren individuell einzuleiten.

Mehr als fünf Prozent der Bevölkerung leiden unter einer ausgeprägten Schlaflosigkeit (Insomnie) verbunden mit Ein- und Durchschlafstörungen. Typische Merkmale des nicht erholsamen Schlafes sind Schnarchen, schlafbezogene Atmungsstörungen, das Syndrom der unruhigen Beine (Restless-legs-Syndrom), auch vom Partner festgestellte Atempausen, Erstickungsgefühle, motorische Unruhe, nächtliches Schwitzen, stark vermehrtes nächtliches Wasserlassen oder auch nächtlicher Reflux. 
Wenn hierzu noch Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Herzkreislauferkrankungen (KHK, Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz), Hirndurchblutungsstörungen oder Schlaganfall, Übergewicht oder Diabetes mellitus kommen, sollte unbedingt zur Abklärung ein schlafmedizinisch erfahrener Arzt konsultiert werden. Nicht behandelte Schlafstörungen beeinträchtigen in höchstem Maße den gesamten Tagesablauf. Dies äußert sich zum Beispiel durch Tagesschläfrigkeit, Kopfschmerzen, Gereiztheit und Unkonzentriertheit bis hin zu Depressionen.

Zur Abklärung dieses Beschwerdebildes verbleibt der Patient nach positiver Befunderstellung für zwei Nächte im Schlaflabor. In der ersten Nacht, der sogenannten Diagnostiknacht, werden detailliert alle Atempausen und andere Ursachen des unruhigen Schlafes festgestellt. In der zweiten Nacht, der sogenannten Therapienacht, wird eine dem Patienten entsprechende Behandlung begonnen.

Chefarzt Dr. Thomas Jäger
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Notfallmedizin, Intensivmedizin, Fachkunde Geriatrie, fachgebundenes Röntgen und Labor, Palliativmedizin, DGVS-Zertifikat Onkologische Gastroenterologie

 

Weitere Fachkunden und Zertifizierungen:

  • Laboruntersuchungen in der Inneren Medizin (I und II)
  • Röntgendiagnostik fachgebunden für Innere Medizin
  • Sigmoidoskopie / Koloskopie


Weiterbildungsermächtigungen:

  • B 13. Innere Medizin - Basis-Weiterbildung (WBO 2006) 36 Monate, davon können 6 Mon. für
    Intensivmedizin angerechnet werden
  • B 13.3 IM und Gastroenterologie    (WBO 2006) 18 Monate, davon können 6 Mon. für Intensivmedizin angerechnet werden
  • C 16. Intensivmedizin (WBO 2006) 6 Monate
  • C 32. Palliativmedizin (WBO 2006) 6 Monate
  • C 18. Intensivmedizin (WBO 2022) 3 Monate
  • C 36. Palliativmedizin (WBO 2022) 3 Monate


Mitgliedschaften in Fachgesellschaften und Berufsverbänden:

  • Bund Deutscher Internisten BDI
  • Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin DGIM
  • Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte e.V. AGSWN
  • Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten DGVS
  • Deutsche Krebsgesellschaft DKG
  • Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin DGP
  • Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V. DGG


Leitender Oberarzt Horst Noll
Oberarzt Abdul Rahman Hakim
Leitender Oberarzt Geriatrie Dr. med. Jan Musial

Montag bis Freitag 8.00-16.00 Uhr
nach vorheriger telefonischer Vereinbarung (Sekretariat: 06331/251-115)

Kontakt zu den Ärzten

Chefarzt:
Dr. Thomas Jäger

Telefon:
06331/251-115
vzia@kh-pirmasens.de

Kontakt in die Klinik

Sekretariat:
Brigitte Keim

Telefon:
06331/251-115
Telefax:
06331/251-195
vzia@kh-pirmasens.de

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