Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Gesunde Kinder sind größtes Glück und größte Hoffnung zugleich. Die UNESCO hat ihre bestmögliche medizinische Behandlung als fundamentales Recht festgeschrieben. Dies leben wir aus Überzeugung.“
(Chefarzt Dr. med. Hans-Georg Kläber)

In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin werden Kinder und Jugendliche bis zu ihrem vollendeten 18. Lebensjahr, in Ausnahmefällen auch bis zum 21. Lebensjahr behandelt. Speziell dazu ausgebildete Kinderärzte und examinierte Kinderkrankenschwestern sorgen für eine ambulant wie stationär qualitativ hochwertige Betreuung.

Dabei erfolgt die medizinische Versorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Fachdisziplinen des Hauses, insbesondere mit der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bei der gemeinsamen Behandlung und Versorgung von frühgeborenen Kindern sowie Risikogeburten (Neonatologie).

Besonderer Wert wird auf der altersgerechten medizinischen Versorgung in enger Anlehnung an die UNESCO-Charta gelegt, die das Recht auf bestmögliche medizinische Behandlung für Kinder garantiert. Dazu zählen in erster Linie die Schmerztherapie bei großen bis hin zu kleinsten Eingriffen und das Angebot von 18 Eltern-Kind-Zimmern für die gemeinsame Unterbringung bei stationären Aufenthalten in familienfreundlicher Atmosphäre.

Zur Einbeziehung der Eltern als den wichtigsten Bezugspersonen der kleinen Patienten gehört ferner die stetige, umfassende Information rund um Diagnose, Ursachensuche und Therapie von Beschwerden und Krankheitsbildern.

Großgeschrieben wird auch die unkomplizierte Kommunikation mit den einweisenden Fachärzten vor, während und nach den Behandlungen. Dahinter steht die Erfahrung, dass die nachhaltigen Erfolgsaussichten steigen, wenn alle Beteiligten ganzheitlich an der Gesundung der Patienten mitwirken.

Kindermedizin

Nur wenig erinnert in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an eine Krankenstation: Helle, lichte Räume mit farbenfrohen Bildern vermitteln eher den Eindruck eines Kindergartens oder einer Schule. Gerade für die kleinsten Patienten ist eine freundliche Umgebung wichtige Voraussetzung für die schnelle und umfassende Genesung. Daher steht ein liebevoll eingerichtetes Spielzimmer bereit und die Kinder jenseits des Säuglingsalters werden durch eine ausgebildete Kindergärtnerin betreut. Die Mitaufnahme von Elternteilen und deren Einbeziehung in die Pflege sind genauso möglich wie der regelmäßige Besuch der kleinen Patienten ohne Einschränkung der Besuchszeiten.

  • ganzheitliche Kinderbetreuung in 28 Klinikbetten auf zwei Stationen
  • Mitbetreuung gesunder Neugeborener in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Perinatologischer Schwerpunkt
  • spezialisierte kinderkardiologische Betreuung
  • 18 Mutter-Kind-Einheiten zur Mitbetreuung einer Kinder-Bezugsperson
  • je zwei Beatmungs- und Intensiv-Überwachungsplätze
  • offene Besuchszeiten für Angehörige
  • Kinderfachbetreuung durch ausgebildete Kinderkrankenschwestern und eine Kindergärtnerin im Spielzimmer der Klinik
  • Betreuung kranker Kinder anderer Fachdisziplinen in der Kinderklinik
  • ganzjährige 24-Stunden-Notfallambulanz
  • Lungenfunktionsprüfung und Allergietest
  • Hirnstrommessung (EEG) und Epilepsiebehandlung
  • Asthmabehandlung und Neurodermitistrainer
  • Ultraschall aller Organe einschließlich des Herzens
  • Schweißtest (Iontophorese)
  • 24-Stunden Blutdruck- bzw. EKG-Messung
  • objektive Hörprüfung bei Neugeborenen und Säuglingen
  • gezielte Untersuchungen (MRT, Magen-Darm-Spiegelung, Szintigraphie) in tiefer Sedierung

Chefarzt Dr. med. Hans-Georg KläberChefarzt Dr. med. Hans-Georg Kläber
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Notfallmedizin, Pädiatrische Intensivmedizin, Notarzt, Neonatologie
Sonographie, Kardiologie, EEG, Allergologie

 

 

Weiterbildungsermächtigung

  • Volle Weiterbildungsermächtigung für Kinder- und Jugendmedizin 60 Monate

 


Leitender Oberarzt Peter Weiss Leitender Oberarzt Peter Weiss
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Neonatologie, Transfusionsbeauftragter,
Genetische Beratung

 

 


Oberärztin Dr. med. Ursula ZinßiusOberärztin Dr. med. Ursula Zinßius
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Neonatologie, Pädiatrische Intensivmedizin, Notfallmedizin, Sonographie, EEG

Ganz besonderes Augenmerk auf die jüngsten Patienten
Kinder sind etwas ganz Besonderes und müssen daher auch ganz besonders behandelt werden. Daher sieht sich das Haus der Charta für Kinder im Krankenhaus verpflichtet, die die bestmögliche medizinische Behandlungen besonders für Kinder fordert.

Zertifikat „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“Vor diesem Hintergrund hat die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin das Zertifikat „Ausgezeichnet. FÜR KINDER 2016-2017“ erhalten. Damit bescheinigt die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) die vorbildliche altersgerechte Versorgung von Kindern und Jugendlichen.

Bereits seit 2012 unterzieht sich die pädiatrische Fachabteilung freiwillig den strengen Überprüfungen unter Federführung der GKinD und ist als Qualitäts-Kinderklinik gelistet.


Zur Website:  www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de

Zu den erfüllten Kriterien gehören inbesondere:

  • Erfüllen ausnahmslos aller Standards für die multiprofessionelle und interdisziplinäre Versorgung: 24-stündige Besetzung mit Fachärzten sowie qualifizierten Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern

  • Sicherstellen der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit seltenen und schwer-wiegenden Krankheitsbildern

  • Kinder- und familienorientierte Ausrichtung hinsichtlich Besuchsregelungen und Angebot einer kostenlosen Mitaufnahme eines Elternteils bei Säuglingen und Kleinkindern.

  • Erfüllen sämtlicher Punkte der Charta für Kinder im Krankenhaus (der EACH/European Association for Children in Hospital)  wie zum Beispiel die räumliche Gestaltung oder Sicherheitskriterien

  • Nachweislich hervorragende Zusammenarbeit zwischen großen und kleineren Kinderkliniken insbesondere für die Schwerpunkte Neonatologie, Kinderchirurgie, Kinder-Hämatologie und -Onkologie

  • Einsatz von mindestens 95 Prozent an Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräften in der patientennahen Pflege

KindermedizinKinder sollten nicht dazu erzogen werden, Schmerzen zu trotzen und sie mit sprichwörtlich zusammengebissenen Zähnen zu erleiden. Aussagen wie „Kind, sei tapfer und halt das jetzt aus“ gehören nicht in den klinischen Alltag.  Selbst geringe Schmerzen müssen, soweit sie vermeidbar sind, nicht sein. Aber neben dieser rein menschlichen Begründung der Schmerzvermeidung kommt auch ein lernpsychologischer Aspekt hinzu. Denn das Erleiden von Schmerzen kann in der frühkindlichen Phase schnell (und auch nur schwer umkehrbar) zu Aversionen gegen Krankenhäuser, Ärzte und Pflegepersonal führen.

Zu Ende gedacht kann hier der unterbewusst wirksame Grund dafür geschaffen werden, dass zu einem späteren Zeitpunkt der lebenswichtige Gang zum Arzt aus Angst vor weiteren Schmerzen verhindert wird.

Aus genau diesen Gründen setzt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin jeweils in enger Abstimmung mit den jungen Patienten und ihren Erziehungsberechtigten auf die Schmerzreduktion. Sämtliche Behandlungen werden daher von Beginn an möglichst angenehm und weitestgehend schmerzfrei vollzogen. Das beginnt bei der betont behutsamen Diagnostik, geht über schonende Verbandwechsel oder Frakturbehandlungen bis hin zu Minimalsedierungen bei Spritzen und Infusionen.

In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ist bei stationären Aufenthalten die Mitaufnahme einer Begleitperson unter der Voraussetzung verfügbarer Eltern-Kind-Zimmer möglich. Sollten diese alle belegt sein, wird zunächst ein ‘Schlafsessel‘ im Raum des Kindes angeboten. Ausnahmsweise kann auch die Übernachtung in einem anderen Zimmer in der Nähe erfolgen, die Begleitperson kann somit, wenn erforderlich, zu ihrem ärztlich betreuten Kind gerufen werden.

Die Unterbringung von Begleitpersonen für Vorschul- und schwerstkranke Kinder ist kostenfrei. In anderen, medizinisch nicht erforderlichen Fällen der Mitunterbringung ist pro Tag der Selbstkostenpreis von 15 Euro zu entrichten.

In beiden Fällen – medizinisch erforderlich oder nicht – erhalten die mit aufgenommenen Begleitpersonen ohne zusätzliche Berechnung jeweils ein Frühstück, Mittag- und Abendessen auf der Station; die Auslieferung erfolgt stets im Anschluss an das Patientenessen. Darüber hinaus steht auf den Stationen eine Patientenküche mit Kühlschrank und Mikrowelle zur Verfügung.

Download: Merkblatt für Begleitpersonen

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin arbeitet sehr eng mit den weiteren Fachkliniken des Städtischen Krankenhauses zusammen, insbesondere mit der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und der örtlichen Hebammengemeinschaft.

Mit den einweisenden Kinder- und sonstigen Fachärzten wird eine enge Partnerschaft gepflegt, deren gemeinsames Ziel in der Gesundung der gemeinsamen Patienten liegt.

Zu den klinischen Partnern gehören insbesondere:

Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern

Zur Website: www.westpfalz-klinikum.de

Universitätsklinikum des Saarlandes (Homburg)

Zur Website: www.uniklinikum-saarland.de

Im Mittelpunkt der Früh- und Neugeborenenversorgung (Neonatologie) stehen typische Probleme, mit denen manche Neugeborene zu kämpfen haben. Hierzu gehören zum Beispiel Störungen von Temperaturregulation, Atmung, Kreislauf und Stoffwechsel. Das medizinische Personal der Klinik erkennt und begegnet allen denkbaren Komplikationen mit großem Sachverstand und aller notwendigen Erfahrung.

Durch ihren perinatologischen Schwerpunkt ist die Klinik für Kinder- & Jugendmedizin auf die neonatologische Versorgung von Neugeborenen eingerichtet, die ab der vollendeten 32. Schwangerschaftswoche geboren werden und/oder über 1.500 Gramm wiegen.

In den Bereichen Neonatologie und pädiatrischer Intensivmedizin hält das Städtische Krankenhaus Pirmasens umfangreiche Therapiemöglichkeiten für Frühgeborene ebenso bereit wie für behandlungsbedürftige Kinder und Jugendliche anderer Altersgruppen.

Kontakt zu den Ärzten

Chefarzt Dr. med. Hans-Georg KläberChefarzt:
Dr. med. Hans-Georg Kläber


Telefon:
06331/714-1601
dr.klaeber@kh-pirmasens.de

Leitender Oberarzt Peter WeissLeitender Oberarzt:
Peter Weiss

Telefon:
06331/714-1601
Paediatrie@kh-pirmasens.de

Kontakt in die Klinik

Martina BystrekSekretariat:
Martina Bystrek

Telefon:
06331/714-1601
Telefax:
06331/714-1603
Paediatrie@kh-pirmasens.de