Vortrag Gynäkologie: Schäden des Beckenbodens - Vorbeugung und Behandlung

24. April 2019

Husten, Niesen, Lachen – im Alltag lassen sich viele Situationen nicht unmittelbar kontrollieren. In Kombination mit einem schwachen Beckenboden kann das allerdings schnell unangenehm werden. Durch die Schwäche des Halteapparats besteht bei Frauen die Gefahr einer Senkung von Gebärmutter, Scheide, Blase oder Darm und damit einer potenziell erheblichen Beeinträchtigung der Funktion dieser Organe.

Zu dieser Thematik hält PD Dr. Dieter Mink, Chefarzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Städtischen Krankenhaus Pirmasens, auf Einladung des Fördervereins Patientenforum im Städtischen Krankenhaus Pirmasens e.V. am Mittwoch, 24. April 2019, um 18.00 Uhr den Vortrag „Schäden des Beckenbodens – Vorbeugung und Behandlung“. Im Anschluss steht er gern für Fragen des Publikums zur Verfügung.

Der Beckenboden ist für die Funktion von Blase und Darm von entscheidender Bedeutung. Geburten, Bindegewebsschwäche, Operationen und chronische Überbelastung können zu Schäden am Beckenboden mit Funktionsstörungen von Blase und Darm führen. Dabei treten ungewollter Urinverlust (Harninkontinenz), Blasenentleerungsprobleme, Stuhlinkontinenz oder Stuhlentleerungsstörungen auf. Ein funktionierender Beckenboden ist der beste Schutz vor Blasenschwäche und anderen Senkungsbeschwerden. Damit der Beckenboden kräftig und elastisch bleibt, ist es besonders nach einer Schwangerschaft wichtig, dessen Muskeln zu trainieren.

Der Eintritt zur Veranstaltung im Konferenzraum im 1. Untergeschoss des Städtischen Krankenhauses Pirmasens ist frei und eine Voranmeldung nicht erforderlich.