Vortrag zur Welt-Kontinenz-Woche 2019: Ein Leben ohne Blase

17.6.2019

Aggressive (muskelinvasive) Tumoren machen unter Umständen die frühzeitige und vollständige Entfernung der Harnblase und der zugehörigen Lymphknoten erforderlich. Gelegentlich ist die Harnblasenentfernung auch notwendig, wenn die Blase ihre Speicherfunktion verloren hat (Schrumpfblase), beispielsweise aufgrund einer chronischen Entzündung oder nach einer Bestrahlung. Die Erkenntnis, dass diese Operation notwendig ist, um Schlimmeres abzuwenden und möglichst Heilung zu erreichen, ist nicht leicht zu akzeptieren.

Im Rahmen der Welt-Kontinenz-Woche 2019 lädt der Förderverein Patientenforum im Städtischen Krankenhaus Pirmasens e.V. ein zum Vortrag „Ein Leben ohne Blase“. Zum Thema referieren Dr. med. Rolf Bächle und Dr. med. Manfred Wachter, Chefärzte der Klinik für Urologie und Kinderurologie im Städtischen Krankenhaus Pirmasens, am Mittwoch, 26. Juni 2019, um 18.00 Uhr im Konferenzraum/1.UG des Städtischen Krankenhauses Pirmasens.

Im Anschluss an die Veranstaltung stehen beide Ärzte gern für Fragen des Publikums zur Verfügung.

Nach der Entfernung der Harnblase ist es natürlich weiterhin erforderlich, dass der Harn ausgeschieden werden kann. Hierzu dienen verschiedene Formen der operativen Harnableitung, die die Funktion der eigenen Blase ersetzen sollen. Die Entfernung der Harnblase kann auf offen-chirurgischem Wege oder über Schlüssellochtechnik erfolgen. Moderne operative Techniken des Harnblasenersatzes ermöglichen eine gute Lebensqualität. Die Klinik für Urologie in Pirmasens kann daher heute nahezu jedem Patienten eine maßgeschneiderte Lösung für seine individuelle Situation anbieten.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei und eine Voranmeldung nicht erforderlich.