Vortrag: Keine Angst vor dem künstlichen Gelenk

29.1.2019

Verschleißerkrankungen der großen Gelenke nehmen aufgrund der Altersentwicklung der Gesellschaft stetig zu. Die Gelenkflächen und der Gelenkknorpel werden abgenutzt, was zu starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führt. Um die Funktion des Gelenkes wiederherzustellen und Schmerzen zu lindern, besteht unter anderem die Möglichkeit, die Gelenke durch künstliche Gelenke zu ersetzen – hierfür stehen die unterschiedlichsten Modelle und Operationsverfahren zur Verfügung.

Auf Einladung des Fördervereins Patientenforum im Städtischen Krankenhaus Pirmasens e.V. referiert Dr. med. Tobias Keßler, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie im Städtischen Krankenhaus Pirmasens, am Mittwoch, 6. Februar 2019, unter dem Titel "Differenzierte operative Behandlungsmöglichkeiten im Endoprothetikzentrum" zu diesem Thema. Der Vortrag findet um 18.00 Uhr im Konferenzraum im 1. Untergeschoss des Städtischen Krankenhauses Pirmasens statt.

Die Versorgung mit Endoprothesen ist ein weltweit verbreitetes Behandlungsverfahren. Fortlaufende Entwicklungen in der Endoprothetik haben die Ergebnisse weiter verbessert. Dabei verringern minimal-invasive Operationstechniken mit kleinem Schnitt die körperliche Belastung und beschleunigen die Rehabilitation. Im EndoProthetikZentrum des Städtischen Krankenhauses Pirmasens wird der Eingriff nach einer digitalen Operationsplanung am Röntgenbild mit Hilfe der Computernavigation durchgeführt – für die moderne Methode des Systems "Orthopilot" ist die Abteilung im Städtischen Krankenhaus nationales und internationales Referenzzentrum. Mit diesen Behandlungsstandards haben es sich Dr. Keßler und sein Team zum Ziel gemacht, eine optimale Funktion der implantierten Prothese zu erreichen. Beweglichkeit ist somit bis ins hohe Alter möglich.

Der Eintritt zu dieser Informationsveranstaltung ist frei und eine Voranmeldung nicht erforderlich. Dr. Keßler steht im Anschluss an seinen Vortrag gern für Fragen der Teilnehmer zur Verfügung.