Vortrag: Nervenkompressionssyndrome an der Hand

13.11.2018

Nerven brauchen Freiheit. Werden sie eingeengt oder eingeklemmt, reagieren sie äußerst empfindlich. Da gerade in der Hand und den Unterarmen auf engstem Raum wichtige Nerven verlaufen, ist hier schon aus anatomischer Sicht die Gefahr von Engpass-Syndromen groß. Die Erkrankung tritt insbesondere im mittleren und höheren Alter vorwiegend bei Frauen auf. Kribbeln, Taubheitsgefühle, Missempfindungen bis hin zu nachhaltigen Nervenschäden, Muskulaturschwund und Lähmung können ernste Probleme werden.

Zu diesem Thema referiert Dagmar Wieczorek, leitende Oberärztin der Klinik für Plastische und Handchirurgie im Städtischen Krankenhaus Pirmasens, am Mittwoch, 21. November 2018, auf Einladung des Fördervereins Patientenforum im Städtischen Krankenhaus Pirmasens e.V. Der Vortrag "Nervenkompressionssyndrome an der Hand" findet um 18.00 Uhr im Konferenzraum im 1.UG des Städtischen Krankenhauses Pirmasens statt.

Die bekannteste Form von Engpass-Syndromen ist das Karpaltunnelsyndrom, das seine Ursachen in einer Einengung eines Nervens auf Höhe der Handwurzel hat und zu Gefühlsstörungen in Daumen, Zeige- und Mittelfinger führt. Jede Erscheinungsform eines Nervenkompressionssyndroms hat eine andere Ursache, die erkannt werden muss, damit man sie erfolgreich beheben kann. Wenn konservative Behandlungsmethoden wie Schonung, Injektionen, Lagerungsschienen oder Handgelenkmanschetten nicht den gewünschten Erfolg bringen, ist über einen korrigierenden Eingriff nachzudenken.

Im Anschluss an den kostenfreien Vortrag steht die Referentin gerne für Fragen der Teilnehmer zur Verfügung. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.