Vortrag: Mehr Mobilität und Lebensqualität durch Hüftgelenkersatz

15.5.2018

Die Hüftarthrose (Koxarthrose) ist die häufigste Gelenkerkrankung in Deutschland. Sie entwickelt sich zumeist über mehrere Jahre – mit zunehmendem Alter und vor allem, wenn Risikofaktoren bestehen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Gelenkknorpel Schaden nimmt.

Im Anfangsstadium treten zunächst keine Beschwerden in Erscheinung. Erst mit dem Fortschreiten des Gelenkverschleißes kommt es allmählich zu den für eine Hüftgelenksarthrose typischen Leiden: zunehmende Schmerzen im Hüftgelenk – zunächst nur unter Belastung, später auch im Ruhezustand – sowie immer mehr Bewegungseinschränkungen und Muskelverspannungen. Neben nichtoperativen Heilungsmethoden hilft oft nur noch ein künstlicher Gelenkersatz: Eine Implantation beseitigt die Schmerzen und stellt die Beweglichkeit des Hüftgelenks wieder her. Was die Implantation für die Lebensqualität bedeutet, erleben in Deutschland jedes Jahr rund 200.000 Menschen nach der Operation – wenn eine schmerzfreie Beweglichkeit wieder möglich ist und Selbstständigkeit zum Selbstverständnis wird.

Vor diesem Hintergrund lädt der Förderverein Patientenforum im Städtischen Krankenhaus Pirmasens e.V. am Mittwoch, 23. Mai 2018, zum Vortrag „Hüftgelenksersatz – Was der Arthrose-Patient wissen muss“. Hierzu referiert Dr. Tobias Keßler, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie im Städtischen Krankenhaus Pirmasens, ab 18 Uhr im Konferenzraum im 1. Untergeschoss des Städtischen Krankenhauses Pirmasens. Im Anschluss steht er gerne für Fragen zur Verfügung.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist wie immer frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.