Kompetenz in der Pflege von Demenzkranken

30.4.2018

In Deutschland leiden zirka 1,2 Millionen Menschen an einer demenziellen Erkrankung – und die Zahl der Betroffenen wird voraussichtlich in den nächsten Jahren weiter steigen. Dabei kann sich die Erkrankung in unterschiedlichen Ausprägungen zeigen von einer leichten Verwirrtheit bis hin zur völligen Pflegebedürftigkeit. Pflegende Angehörige fühlen sich oft durch die Erkrankung eines nahestehenden Menschen belastet: Auf der einen Seite stehen Schmerz und Mitleid – auf der anderen Seite Wut, Verzweiflung und Überforderung. Häufig leidet das pflegende Familienmitglied selbst an Erschöpfung, Überforderung und Verzweiflung. Nicht selten erkranken die Pflegenden bei lang andauernder Pflegetätigkeit selbst. Dieser Überlastung können Angehörige jedoch vorbeugen. Das Ziel ist es, sie zu entlasten, sie zu begleiten und ihnen zu helfen, trotz der manchmal schwierigen Umstände ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen, das Hoffnung und Perspektive gibt. Der offene Umgang mit der Krankheit hilft den meisten Angehörigen, ihren Alltag zu meistern.

Vor diesem Hintergrund lädt der Förderverein Patientenforum im Städtischen Krankenhaus Pirmasens e.V. ein zum Vortrag "Angehörigenarbeit bei Demenz" am Mittwoch, 9. Mai 2018. Um 18 Uhr referiert Astrid Westphal, Oberärztin in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Städtischen Krankenhaus Pirmasens, im Konferenzraum im 1. Untergeschoss des Städtischen Krankenhauses Pirmasens.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist zudem frei. Im Anschluss steht Frau Westphal gerne für Fragen zur Verfügung.