Wenn die Bauchdecke nicht mehr hält ...

11.9.2017

Ein Bruch (Hernie) entsteht durch eine Lücke in der Bauchwand und kann an unterschiedlicher Stelle an der Bauchdecke auftreten. Angeboren oder erworben, gehören Hernien zu den häufigsten Krankheiten, die in der Chirurgie behandelt werden, meistens in Form von Leisten- und Nabelbruch. Dabei ist eine Bindegewebeschwäche ein Faktor, der die Hernienbildung begünstigt, ebenso kann es nach Operationen zu einer Narbenhernie kommen.

Nicht alle Hernien verursachen Beschwerden. Sie können jedoch Schmerzen, Brennen, Druckgefühle und ein Ziehen mit sich bringen, besonders bei körperlicher Belastung, aber auch beim Aufstehen, Husten oder längeren Sitzen. Bei zunehmender Bruchgröße entsteht eine Schwellung an der Körperoberfläche unter der Haut, die vor allem im Stehen zu sehen ist.

Unbehandelt wird die Hernie mit der Zeit größer und schmerzhafter. Besonders gefährlich sind eingeklemmte Hernien – sie müssen sofort behandelt werden, da eine akute Lebensgefahr bestehen kann. Moderne Methoden der Hernienoperation sorgen für eine sichere und einfache Reparatur und ermöglichen eine schnelle Genesung.

"Die Bauchdecke hält nicht mehr" – unter diesem Titel lädt der Förderverein Patientenforum im Städtischen Krankenhaus Pirmasens e.V. ein zu einem Vortrag mit Dr. Harald Schultz, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Städtischen Krankenhaus Pirmasens. Für die Veranstaltung am Mittwoch, 20. September 2017, um 18 Uhr im Konferenzraum im 1. Untergeschoss des Städtischen Krankenhauses Pirmasens ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist frei, zudem steht Dr. Schultz im Anschluss an den Vortrag für Fragen gerne zur Verfügung.